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Bönninghausens vier Grundbestandteile — Lokalisation, Empfindung, Modalität, Begleiterscheinungen — erweitert um Geist (§210ff), Seite und NWS. Das Beste der klassischen Hahnemann-Linie, ohne Kent, ohne Synthesis.
Claude (Anthropic) analysiert die Symptome und schlägt bis zu fünf Mittel mit Quellenangaben vor. Transparent und reproduzierbar.
Zwei methodisch unabhängige Wege zum Simile. Der SL-Kreuzcheck nach Bönninghausen bestätigt oder hinterfragt das Ergebnis.
Alle Symptomfelder akzeptieren Freitext und Spracheingabe — für eine flüssige Erfassung direkt während der Konsultation, ohne Unterbrechung.
Befundfoto hochladen — die KI bewertet objektiv und ergänzt die Patientenschilderung. Ideal nach vollständiger Texteingabe.
Zwei Mittel gegenüberstellen und polarisierende Unterschiede auf einen Blick erkennen — übersichtlich tabellarisch dargestellt.
Vollständig auf Deutsch und Englisch. Keine Installation nötig — direkt im Browser, auch als Android-App verfügbar.
Alle Patientendaten werden AES-256-verschlüsselt, bevor sie den Browser verlassen. Keine Weitergabe an Dritte — Ihre Daten bleiben Ihre Daten.
Homœo Consult läuft als vollwertige Webanwendung im Browser — auf Desktop, Tablet und Smartphone. Und als native Android-App im Google Play Store. Ein Tool, zwei Welten.
Homœo Consult läuft vollständig im Browser. Keine Installation, keine Registrierung für den 30-tägigen Testzeitraum.
Für mobiles Arbeiten steht die App auch im Google Play Store zur Verfügung.
Dr. med. Michael M. Loder ist Arzt (Facharzt FMH) und klassischer Homöopath mit langjähriger Praxis in Basel, Schweiz. Er folgt konsequent der Hahnemann-Bönninghausen-Linie der klassischen Homöopathie.
Homœo Consult entstand aus dem Wunsch, die präzise Bönninghausen-Methode einem breiteren Kreis zugänglich zu machen — Studierenden, Hebammen, Physiotherapeuten und erfahrenen Homöopathen gleichermassen.
Ein wissenschaftliches Manuskript zur Methodik und Validierung wurde bei der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung (Thieme) eingereicht und befindet sich im Peer-Review.
Dr. med. Michael M. Loder
Basel, Schweiz
loder@live.de
homoeoconsult.ch
homoeoconsult.com
Die klassische Homöopathie geht auf Samuel Hahnemann (1755–1843) zurück. Das Grundprinzip: Similia similibus curentur — Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt. Ein Arzneimittel, das beim Gesunden bestimmte Symptome hervorruft, heilt beim Kranken ähnliche Symptome. Die Auswahl des Mittels erfolgt nach dem Gesamtbild des Patienten — nicht nach der Diagnose, sondern nach dem individuellen Symptommuster.
Clemens von Bönninghausen (1785–1864) war ein enger Schüler Hahnemanns und entwickelte die präziseste Methode zur Symptomanalyse. Er gliederte jedes Symptom in vier Grundbestandteile: Lokalisation (Wo?), Empfindung (Was?), Modalität (Wodurch besser/schlechter?) und Begleiterscheinungen (Was begleitet es?). Homœo Consult erweitert diese analytische Basis um Geist (§210ff), Seite und NWS (Never Well Since) — im Sinne einer praxisnahen Synthese der Hahnemann'schen Linie. Gemütssymptome fliessen dabei als eines der Zeichen ein, nicht als hierarchisch übergeordnete Kategorie im Sinne Kents. Kent und seine Derivate (Synthesis, Complete Repertory) sind bewusst nicht integriert.
§153 des Organons der Heilkunst ist das wichtigste Leitsymptom-Prinzip: Bei der Mittelwahl sind besonders die auffallenden, sonderlichen, ungewöhnlichen und eigenheitlichen Zeichen und Symptome ins Auge zu fassen. Gewöhnliche, gemeinsame Symptome (Fieber, Schmerz, Müdigkeit) haben wenig Gewicht — das Eigentümliche, das den Fall von anderen unterscheidet, ist entscheidend. Homœo Consult gewichtet §153-Symptome automatisch am höchsten.
Nach der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels tritt eine Reaktion ein — und diese Reaktion sagt uns alles.
Drei Möglichkeiten:
Die eigentliche Arbeit beginnt nach der ersten Dosis. Eine Kontrolle alle vier Wochen ist ideal:
Der Körper versucht immer, sich selbst zu heilen. Er gibt uns Zeichen, was er als nächstes braucht. Unsere Aufgabe ist es, diese Zeichen präzise zu lesen — nicht alle dreißig Symptome, sondern die drei oder vier charakteristischsten.
Das Mittel heilt nicht. Es gibt dem Körper die Energie, den nächsten Schritt zur Selbstheilung zu tun. Deshalb können mit Geduld und Präzision auch schwere chronische Erkrankungen angegangen werden.
Ein Blick auf eine Alternative.
Im Laufe der Menschheitsentwicklung ist unermesslich viel Wissen angesammelt worden. Gestern leuchteten noch Öllampen — heute arbeiten wir mit künstlicher Intelligenz. Wir schichten immer neues Wissen über bestehendes Wissen. Wenn heute ein KI-gestütztes Homöopathieprogramm in kurzer Zeit entsteht, ist das nur möglich, weil Generationen vor uns die Grundlagen schufen.
Die Pyramide der Erkenntnis
Dieses Programm steht auf mehreren Schichten von Vorleistungen: Die homöopathische Schicht — ohne Hahnemann, Bönninghausen, Kent und Murphy, die im 18. und 19. Jahrhundert Symptome akribisch in dicken Repertorien katalogisierten, gäbe es dieses Wissen nicht. Die technologische Schicht — die Erfindung des Binärsystems (Leibniz), der moderne Computer (Turing, Zuse), die Nutzbarmachung der Elektrizität. Die mathematische Schicht — Algorithmen, die auf Erkenntnissen von Gauss und Bayes beruhen.
Kollektive Intelligenz
Ein Mensch des 21. Jahrhunderts ist biologisch nicht klüger als ein Mensch im antiken Griechenland. Der Unterschied liegt in der externen Wissensspeicherung — erst durch Schrift, dann durch Buchdruck, nun durch digitale Datenbanken. Eine KI ist die bisher extremste Form dieser Verdichtung: Sie erfindet nichts aus dem Nichts, sondern komprimiert und verknüpft das von Millionen Menschen über Jahrhunderte zusammengetragene Wissen.
Der Verdienst von heute
Bedeutet das, die Leistung von heute sei weniger wert? Nein — der Verdienst liegt darin, die richtigen Fäden aus dem gigantischen Wissenspool neu zu verknüpfen und Komplexität so zu reduzieren, dass altes Wissen im praktischen Alltag nutzbar wird.
Ohne die Öllampe gäbe es heute kein KI-Modell.
Seit ihrem Bestehen herrscht die Debatte zur Homöopathie — Ja! oder Nein? Bisher konnten beide Lager — ihre Befürworter und ihre Gegner — noch nicht versöhnt werden.
Da wir die Wirkungsweise der Homöopathie immer noch nicht wissenschaftlich beweisen können, versuche ich, ihre Wirksamkeit mit den Auswirkungen der Liebe zu vergleichen: Den Begriff «Liebe» kennen wir alle. Alle von uns sind oder waren schon mal davon betroffen — sie ist in aller Munde und kein Lied kann ohne sie auskommen. Doch was ist das genau? Was ist Liebe? Sie ist leicht zu erfahren und gut zu umschreiben aber wissenschaftlich nicht zu beweisen.
Jeder, dem dieses Glück widerfährt, ist positiv «betroffen».
Wenn Homöopathen ihren Patienten das richtige Mittel verschreiben, dann geht es ihnen auch bald besser. Irgendetwas hat ihre Beschwerden «geheilt».
So, wie Amors Pfeil der Liebe einen Menschen treffen kann, können auch die Globuli ihre positive Wirkung in uns Lebewesen entfalten. Beides muss einfach zusammenpassen.
Dr. med. Michael M. Loder · Basel
🔐 Datensicherheit: Alle Patientendaten werden mit AES-256 verschlüsselt, bevor sie den Browser verlassen. Übertragung ausschliesslich über HTTPS.
🗄 Datenspeicherung: Ihre Daten werden verschlüsselt auf Servern von Vercel (USA/EU) gespeichert und sind ausschliesslich über Ihren persönlichen Zugangscode zugänglich. Keine Weitergabe an Dritte.
📖 Urheberrecht: Homœo Consult enthält keine urheberrechtlich geschützten Datenbanken. Die KI generiert eigenständige Antworten aus erlerntem Wissen — ähnlich einem Arzt der aus dem Gedächtnis antwortet.
⚕️ Medizinischer Haftungsausschluss: Diese App ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Sie dient ausschliesslich als Unterstützungswerkzeug für ausgebildete Homöopathen. Die alleinige Verantwortung für die Interpretation der Ergebnisse liegt beim Anwender.
🤖 KI-Grenzen: Künstliche Intelligenz kann Fehler machen. Die Vorschläge sind Repertorisationshilfen, keine medizinischen Diagnosen.
Homœo Consult wurde von Dr. med. Michael M. Loder gemeinsam mit Claude (Anthropic) entwickelt — ein Beispiel für Vibe Coding. Die App stellt präzise die sieben Bönninghausen-Fragen, analysiert die Symptome mit KI und schlägt bis zu fünf Mittel mit Quellenangaben vor. Zusätzlich bietet sie einen Symptomenlexikon-Kreuzcheck, eine Differentialdiagnose-Funktion und die Möglichkeit, Befundfotos hochzuladen. Alle Daten bleiben lokal auf dem Gerät — kein Cloud-Konto nötig.